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Atemkontrollspiele - Ein Überblick


Atemkontrollspiele sind ein umstrittenes Thema. Die Diskussion bewegt sich in etwa zwischen den Polen "Das Risiko bei Atemkontrollspielen ist hoch und unkontrollierbar - verantwortungsbewusste SMler lassen die Finger davon" und "Bergsteigen und Motorradfahren sind nicht weniger gefährlich". Fest steht, dass es sich um eine der riskanteren Spielarten im SM-Bereich handelt und jeder, der nicht auf sie verzichten will, sich vorher gründlich informieren sollte. Bitte lest nicht nur die Zusammenfassung auf diesen Seiten, sondern nach Möglichkeit auch die ausführlicheren Texte aus den Quellenangaben. Ob der Lustgewinn das Risiko rechtfertigt, kann hier nicht diskutiert werden; das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich bin keine Medizinerin und habe diese Informationen aus den angegebenen Quellen nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Ich kann keine Verantwortung für Schäden und Unfälle übernehmen, die aus hier beschriebenen Praktiken resultieren. Selbst wenn man alle Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt, können einem immer noch Risikofaktoren wie unbekannte Vorerkrankungen oder schlichtes Pech zum Verhängnis werden. Wer sich mit diesem Thema beschäftigt, handelt auf eigene Gefahr.

 

Inhalt

 

Die wissenschaftliche Literatur hat zum Thema Atemkontrollspiele leider recht wenig zu bieten. In fast allen medizinischen Texten finden sich bedauernde Anmerkungen dazu, dass es bisher so gut wie nie gelungen ist, eine dieser exotischen Kreaturen, einen Atemkontrollspieler, lebendig in die Finger zu bekommen und zu untersuchen - man scheint auch nicht so recht daran zu glauben, dass es tatsächlich Überlebende gibt: "Seine autoerotische Betätigung hatte noch nicht zur tödlichen Katastrophe geführt" (Pro60, Hervorhebung K.P.), "It is believed that most practitioners ... die one day or another" [Lun92] - letzteres ist unzweifelhaft richtig, wenn auch keine revolutionär neue Einsicht.

Wir profitieren von den Ergebnissen der bisherigen Forschung (so spärlich sie sein mögen), und es ist nur recht und billig, wenn wir unsererseits ein paar Informationen zur Verfügung stellen. Die Auswertung des Online-Fragebogens ist abgeschlossen, aber wer bereit wäre, Auskunft zu geben, falls irgendwann eine ordentliche wissenschaftliche Untersuchung angestellt werden sollte, kann auch einfach seine E-Mail-Adresse hinterlassen. (Durch einen Festplattendefekt ist leider ein Großteil der bisher gesammelten Adressen verlorengegangen - bitte im Zweifelsfall ein zweites Mal eintragen.)


Urheberrecht:

Mail an kathrin@datenschlag.org